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Demenz

Das Absterben der Nervenzellen beginnend im „Gedächtnisareal“ (Hippocampus) des Gehirns manifestiert sich als Demenz. Im Hippocampus sind Stammzellen vorhanden, die sich durch Lifestyle-Veränderungen anregen lassen, sich zu neuen Nervenzellen auszubilden, selbst im hohen Alter. Die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken nimmt im Alter zu, nicht weil das Alter per se ein Risikofaktor für Demenz sei, sondern weil der schlechter Lebensstyl sich "angesammelt" hat im Laufe den Jahren.

Da es keine medikamentöse Therapie für Demenz gibt, ist die Prävention die einzige Chance, dieser Krankheit entgegenzuwirken. Bestimmte Gene können auf ein erhöhtes Krankheitsrisiko hindeuten, jedoch ist die hohe Zahl an Demenzkranken nicht aufgrund eines genetischen Defekts zu erklären. Selbst Menschen mit diesem genetischen Defekt können die Erkrankung verhindern. Die Erscheinung von Demenz liegt also in unseren eigenen Händen und ist kein „unausweichliches Schicksal“.

Symptome die zu einer Demenz führen können:

  • Vergesslichkeit (Kurz- und Langzeitgedächtnis)
  • Konzentrationsstörungen
  • depressive Verstimmungen
  • Diabetes
  • Übergewicht
  • Schlafstörungen
  • Infektanfälligkeit

Maßnahmen:

  • Ermittlung des individuellen Hormonprofils und ggf. Ausgleich von Hormonstörungen
  • Bestimmung einer möglichen Insulinresistenz
  • Bestimmung von BDNF (Brain-Derive-Neutropic-Factor)
  • Demtec-Test nach Prof. Calabrese
  • Ermittlung der Neurotransmitter sowie Cortisol und ggf. Ausgleich mit Aminosäuren und Mikronährstoffen
  • Diagnose einer Silent Inflammation
  • Anpassung des Lebensstils, der Ernährung und der Bewegung